Wie sieht die Zukunft von Eisen Thielen aus Herr Stricker?

Herr Stricker, der neue Geschäftsinhaber von Eisen Thielen, hat einiges vor.

Nach dem Konstantin Stricker am 02.01.2019 die Zügel in die Hand nahm, ist aus digitaler Sicht einiges passiert.

Seine Pläne, die wohl die Handwerker aber auch den Endkunden sehr erfreuen dürften, bringen eine ganze Reihe von Vorteilen. So wird es eine Art online- Katalog mit Produkt, Produktbeschreibung und Bepreisung geben, das dem Endkunden ermöglichen soll das Produktangebot besser, schneller und einfacher zu finden. Ob es Bastelartikel, Geschenkartikel, Stoff oder Handwerksbedarf für zu Hause ist… Der Kunde soll sich bereits zu Hause über unser Produktangebot informieren können. Die Grundlagen dafür sind bereits mit der Neuerstellung der Website gelegt worden.

Die Handwerker bekommen Ihren eigenen online- Bestellkatalog und dürfen sich Ihren Bedarf, beispielsweise einen Tag vorher, oder sogar von der Baustelle direkt, zusammenstellen lassen und die Artikel bereits kommissioniert abholen. Wichtig dabei ist, das die Handwerker keine Bedenken haben müssen, das die benötigten Artikel nicht vorhanden sein werden, den es wird immer eine aktuelle Menge angezeigt. Möglich macht das ein Warenwirtschaftssystem, das ebenfalls inklusive der Hardware neu im Geschäft implementiert wird.

Das sich aus Sicht des Produktangebots etwas ändern wird, müssen sich die Kunden keine Gedanken machen, so der frischgebackene Unternehmer. Wir wissen was die Kunden von uns erwarten und das werden auch so beibehalten.

Auch in Zukunft möchte Herr Stricker jungen Menschen die Gelegenheit geben den Beruf zum Verkäufer oder Einzelhandelskaufmann im Betrieb zu erlernen. Schließlich war es auch sein beruflicher Start, bevor er zu Aldi wechselte und dort sich weiter zum Logistiker entwickelte. Nach neun Jahren, war die Zeit dann reif um neue Wege zu gehen. Da kam Ihm das Angebot des Herrn Thielen, seine ehemalige Ausbildungsstätte zu übernehmen, gerade recht. Lange gezögert habe er nicht, sagte der der sympathische Jungunternehmer, der auch bei den alteingesessenen Betrieben positiv in Erinnerung geblieben ist, und die ebenfalls froh sind, das er den Laden weiterführt. Der Traditionsbetrieb, der seit mehr als 100 Jahren besteht, hat damals wie heute klare Linien und Potential, das war meine Chance, die konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Nach 12 Jahren habe ich zwar einige Details nicht mehr so drauf, meint Konstantin. Aber, auch wenn der Seniorchef, Herr Thielen, recht froh ist, eine geregelte Nachfolgeregelung gefunden zu haben, lässt er mich nicht allein. Er unterstützt mich wann immer es notwendig ist, hilft mir bei Lösungen und zeigt mir wo und wer meine Ansprechpartner sind. Ich profitiere von seinen langjährigen Erfahrungen. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar, betont Konstantin. Auch ist er an festen Tagen im Laden, und hilft mit. So wünscht man sich eine Geschäftsübernahme.

Herr Stricker übernimmt nicht nur ein Geschäft, sondern auch das gesamte Team, auf das er sich verlassen kann. Er sei froh darüber, denn es ist ein eingespieltes Team, in dem jeder seinen Platz hat und sein Bereich sehr gut kennt und erfüllt. Die Verantwortung für seine 14 Mitarbeiter sei zwar groß, aber aufgrund der bisherigen Entwicklung macht er sich keine Sorgen.

Wir wünschen Konstantin Stricker, viel Kraft, viel Glück, gute Geschäfte und bedanken uns für den Erhalt des traditionellen Betriebes in unserer Region!

Erstellt 07.02.2019
© Dauner Fenster

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Interview geführt von Alexander Pfeifer
Aufnahme Florent Kasumi (Praktikant, Klasse 10b, Drei Maare Schule Daun)

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